SPD Köngen

 

Unterbringung von Flüchtlingen – Köngen muss seine humanitäre Verpflichtung erfüllen

Veröffentlicht in Ortsverein

Der Landkreis Esslingen hat mit seiner Ankündigung, keine Flüchtlinge mehr in diesem Jahr aufnehmen zu wollen, für landesweites Aufsehen gesorgt. Mehr allerdings auch nicht. Denn diese unverantwortliche und rechtswidrige Ansage ist vom Tisch.

Bisher sind in Köngen 19 Asylbewerber untergebracht. Weitere 54 sollen 2015 folgen. Die SPD ist der Meinung, dass es die humanitäre Pflicht jeder Gemeinde ist, Menschen, die Krieg und Elend hinter sich lassen konnten, bei uns aufzunehmen und Ihnen die Chance für einen Neuanfang zu geben. Wir werden im Gemeinderat dafür stimmen, dass Köngen dem Landkreis ein Angebot für die Erstunterbringung der Flüchtlinge macht, das auch noch Kapazitäten, über das bisher angekündigte Kontingent hinaus, vorhält.

 

Selbstverständlich schließt die Hilfe nicht nur die Erstunterbringung, sondern auch die Anschlussunterbringung ein, für die dann die Gemeinden - nach spätestens 2 Jahren bzw. nach Abschluss eines Asylverfahrens - verantwortlich ist.

Wir werden uns deshalb im Gemeinderat dafür einsetzten, dass möglichst schnell z.B. die bereits beim Bauhof an der Köngener Mühle vorhandene Obdachlosen- und Asylbewerberunterkünfte erweitert und die alten bestehenden Container durch Neubauten ersetzt werden.

Allerdings wird sich auch die Frage stellen, wie wir über die Unterkunft hinaus mit den Menschen, die nicht mit unseren Sitten, Gepflogenheiten, der Sprache und den Lebensumständen vertraut sind, umgehen werden. Eine zusätzliche Betreuung wird für eine rasche Integration zwingend zu organisieren sein. Wir hoffen auch auf ehrenamtliches Engagement evtl. durch einen Arbeitskreis Asyl, der unter der Regie der Gemeinde und der Kirchen ins Leben gerufen werden sollte.

Wie stehen Sie dazu? Sagen Sie uns Ihre Meinung unter „Kontakt“. 

 

Counter

Besucher:51165
Heute:11
Online:1