SPD Köngen

 

Verabschiedung von Ruth Maier, Christel Schmohl und Heribert Wolf

Veröffentlicht in Fraktion

Rede des SPD-Fraktionsvorsitzenden Gerhard Gorzellik im Köngener Gemeinderat
zur Verabschiedung von Ruth Maier, Christel Schmohl und Heribert Wolf
aus dem Gemeinderat am 27.07.2009

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Weil,
liebe Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderates,
meine Damen und Herren,

Es war Henry Ford der sagte:

„Zusammenkommen ist ein Beginn,
zusammenbleiben ist ein Fortschritt,
zusammenarbeiten ist ein Erfolg“

Liebe Ruth, liebe Christel, lieber Heribert
Es ist nicht leicht auf den Erfolg langjähriger guter Zusammenarbeit zu verzichten.
Doch es war eure Entscheidung nicht mehr zu kandidieren und so jüngeren eine Chance zu geben in den GR gewählt zu werden.
Dennoch es war keine leichte Entscheidung und schon gar keine leichtfertige. Sie war lange überlegt und abgewogen. Einen Stimmenkönig, der du Heribert noch bei der letzten Wahl warst, gemeinsam mit Ruth und Christel nicht mehr antreten zu lassen fällt schon verdammt schwer. Zusammen waren das bei der letzten Wahl immerhin mehr als 7000 Stimmen von Köngenerinnen und Köngenern. Und gerade diese Stimmen waren ausschlaggebend dafür, dass ihr nicht schon vorzeitig aus dem Gremium ausgestiegen seid, sondern eure Amtszeit bis zur heutigen Sitzung mit vollem Engagement ausgefüllt habt.

Von Albert Einstein stammt der Satz:
"Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt,
sondern durch Arbeit und eigene Leistung."

Dass Ihr Persönlichkeiten genau in diesem Sinne seid, haben die Menschen durch eure kommunalpolitische Arbeit und euer Engagement weit darüber hinaus in Vereinen, Initiativen und Einrichtungen in den letzten Jahren erleben können und auch mit ihrer Anerkennung durch hohe Stimmenzahlen bei Wahlen belohnt.

Liebe Ruth,
15 Jahre lang warst du in der SPD-Fraktion eine Persönlichkeit, die ganz besonders das soziale Engagement der Fraktion verkörpert hat.
Deine langjährige Arbeit für Seniorinnen und Senioren, im Krankenpflegeverein und der Sozialstation haben dein Wirken im Gemeinderat geprägt. Du warst dadurch Ansprechpartnerin und Vertrauensperson für viele Köngenerinnen und Köngener, deren Belange du in deinem Amt stets überzeugend vertreten hast.

Genau das zeichnet auch deine Qualitäten, liebe Christel, und deine unermüdliche Arbeit in den letzten 10 Jahren aus.
Du bist wie Ruth immer ganz nah dran an den Menschen im Ort.
Deine vielfältigen Kontakte, dein immer offenes Ohr für alles, was dir anvertraut wird, für Sorgen, Kritik und konstruktive Ideen und deine Art, die Dinge auch anzupacken, machten dein Wirken so wertvoll für unsere Fraktion, den Gemeinderat und Köngen.
Deine Energie und dein Organisationstalent, das du stets bereit warst in den Dienst der Fraktion oder auch der Jugendarbeit - zum Beispiel an der Burgschule - zu stellen, haben vieles, das wir in den letzten Jahren angepackt haben erst möglich gemacht.
Fast 30 Jahre dem Gemeinwesen dienen.
Fast 30 Jahre sein Leben an den Anforderungen des Ehrenamtes ausrichten.
Eigene Interessen zurückstellen.
Für Andere arbeiten, kämpfen, auch streiten – und dennoch stets sich selbst und seinen eigenen Überzeugungen treu bleiben
Zum Wohle der Menschen – immer in dem Bestreben der Gemeinde Bestes zu mehren.

Lieber Heribert,
das bist du!
So haben dich die Menschen erlebt und dich und deine Arbeit geschätzt als Gemeinderat und stellvertretender Bürgermeister, aber nicht minder im Verein z.B. als langjähriger Vorsitzender des DRK oder in verschiedenen Funktionen im Vorstand der Köngener SPD.
So war es 2004 deshalb nur logisch und richtig, dass du bei der Gemeinderatswahl von den Wählerinnen und Wählern zum Stimmenkönig gekrönt wurdest.
Dass diese Arbeit auch an die Substanz geht, Nerven kostet und zur Belastung wird, möchte ich hier nicht verschweigen.
Deine Entscheidung nach 29 Jahren einmal an dich, deine Gesundheit und deine Frau zu denken ist deshalb nur zu verständlich.
Du hast sie dir genau wie Ruth und Christel nicht leicht gemacht.

„Zusammenarbeit ist ein Erfolg“ sagte Henry Ford.
Genau so habe ich unsere gemeinsamen Jahre mit euch in der SPD-Fraktion erleben dürfen.
Die Freundschaft, die daraus gewachsen ist, möchte ich auch nach eurer aktiven Zeit im Gemeinderat nicht missen.
Heute bleibt mir nur euch für alles zu danken.
Persönlich, für die Fraktion und den SPD-Ortsverein.
Diesen Dank werden wir als SPD im Kreis unserer Mitglieder und Freunde nach den Sommerferien noch im entsprechenden Rahmen zum Ausdruck bringen.

Noch ein kurzes Wort an eure Nachfolger Dorothe Schuster und Bernd Vogel.
Das sind verdammt große Schuhe in die ihr nun schlüpfen dürft.
Ich bin froh, dass wir mit euch zwei junge hoch motivierte und qualifizierte Fachleute ins Gremium bekommen.
Heinz und ich freuen uns darauf die Zusammenarbeit mit euch in den kommenden Jahren genauso erfolgreich zu gestalten, wie mit Ruth, Christel und Heribert, die heute ihren Platz für euch im Gremium räumen.
Euch beiden viel Glück im Ehrenamt und euch Dreien nochmals vielen Dank!

 

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