Nach der Begrüßung von Gerhard Gorzellik - dem Vorsitzenden der SPD-Gemeinderatsfraktion - und Andreas Lorenz –Gemeinderat von Bündnis 90/Die Grünen - erläuterte der SPD-Gemeinderat Bernd Vogel die Organisationsform einer Genossenschaft sowie die Zielsetzungen und Überlegungen der beiden Fraktionen im Hinblick auf eine Realisierung. Seine Ausführungen wurden ergänzt von SPD-Gemeinderat Axel Traub.
Demokratie erlebbar zu machen, indem vor Ort ein bürgerschaftliches Engagement sichtbar wird für konkrete Projekte, die eine Klimawende unterstützen und befördern können - das ist das Anliegen.
Nach dem Genossenschafts-Gesetz sind drei Personen für eine Gründung ausreichend. Maßgeblich wird sein, ausreichend investives Kapital zu erhalten, um dann entsprechende Projekte verwirklichen zu können. Eine Genossenschaft ist eine Gesellschaftsform, die vom Profit Abstand nimmt.
Die Frage, welche Projekte für eine Energiegenossenschaft in Köngen denkbar und sinnvoll wären, wurde angeregt erörtert.
Der intensive Austausch war insbesondere auch durch die Anwesenheit von Fachleuten sehr fundiert und zielführend. Technische und gesetzliche Vorgaben sind zu berücksichtigen, wirtschaftliche Effizienz ist ein entscheidendes Kriterium.
Zahlreiche Vorschläge wurden eingebracht und diskutiert.
Zum Ende der informativen und interessanten Veranstaltung wurde vereinbart, zwei Arbeitsgruppen zu bilden: eine Arbeitsgruppe, um eine Satzung zu formulieren sowie eine weitere, um Projekte mit den technischen Rahmenbedingungen zu konkretisieren.
Die Arbeitsgruppen treffen sich bereits im Mai wieder.